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1. YB-Benefizturnier 2014

 

Nach einem sehr akzeptablen 9. Tabellenplatz, welche unsere Turn- und Sportgemeinschaft in der letzten Saison erzielte und dem Gewinn der deutschen Meisterschaft unserer U19, begann sie also die qualvolle Sommerpause... Da sich die Sommerpause der letzten Saison als ziemlich langes Sommerloch erwiesen hatte, kam der Gedanke innerhalb unserer Gruppe auf, dieser Zeit einen sinnvollen Nutzen zu geben. Daher entschieden wir uns, dieses Jahr ein Fußball-Turnier für alle TSG–Fanclubs ins Leben zu rufen, welches in den nächsten Jahren fortlaufend stattfinden soll.

 

So fingen wir an unser Turnier zu planen. Da wir als noch recht kleine Gruppe so eine Veranstaltung zum ersten Mal auf die Beine stellten, ging die Planung nur schleppend voran. Während dieser Zeit stärkte sich bei uns der Gedanke, mit dem Erlös einen guten Zweck aus unserer Region zu unterstützen und das Ganze somit als Benefizturnier laufen zu lassen. Wir entschieden uns, das Turnier zugunsten des Kinderschutzbundes aus Heidelberg auszurichten.

 

Auch wenn die Vorbereitungen sehr schleppend anliefen, wurde nach und nach alles rechtzeitig für das Turnier erledigt. So suchten wir für das leibliche Wohl Geschäfte aus unserer unmittelbaren Region aus, sodass wir auch diese ortsansässigen Kleinbetriebe dank unserem Turnier etwas unterstützen konnten.

Sehr einfach gestaltete sich die Platzwahl, welche wir Dank dem Fanprojekt schnell abhaken konnten. Für das Turnier durften wir den Nebenplatz des Dietmar–Hopp-Stadions von der Akademie benutzen. Auf diesem Wege nochmals ein großes Dankeschön dafür.

 

Im Voraus hatten sich zehn Mannschaften angemeldet, wovon eine leider nicht antreten konnte. Aufgrund der kurzfristigen Bekanntgabe erscheint uns die Anzahl als recht positiv aber wir hoffen natürlich, dass die Teilnehmerzahl in den nächsten Jahren noch wächst.

 

Am 05.07.2014 war es dann soweit, neun Mannschaften hielten sich bereit und diese waren trotz Regen heiß darauf den Pokal mit nach Hause zu nehmen. Mit einer Live–Auslosung startete das Turnier und gegen 13:30 Uhr begannen die ersten beiden Gruppenspiele.

Es gab zwei Gruppen, in denen die Platzierungen mit Hin- und Rückspiel ausgespielt wurden. Nach den Vorrundenspielen der jeweiligen Gruppen qualifizierten sich die ersten beiden Mannschaften für das Halbfinale. Die Brigade Baden und das Team 2 der BBB entschieden die Halbfinale für sich und zogen in das Finale ein.

 

Der Turniersieg ging letztendlich an die Brigade 1899 Baden. Die restlichen Platzierungen wurden ebenfalls ausgespielt, mit folgenden Ergebnissen:


1. Brigade 1899 Baden

2. B–Block Brigade 2007 Team 2

3. Young Boyz 2007

4. B–Block Brigade 2007 Team 1

5. Fanprojekt Hoffenheim

6. Crescendo Hohenlohe

7. Rhein-Neckar Supporters

8. Fanatics Heidelberg

9. Dementio Boys

 

Im Anschluss an das Turnier kam es zu einer Siegerehrung bei der jedes Team eine Urkunde und der Gewinner des Turniers einen Wanderpokal erhielt. Nach der Siegerehrung wurde die WM–Partie Niederlande gegen Costa Rica auf Leinwand übertragen, mit Speis und Trank ließ man den Abend gemütlich ausklingen.

 

Abschließend können wir sagen, dass dieses Benefizturnier für uns als Veranstalter ein voller Erfolg war. Wir erhielten viel positives Feedback und man konnte sehen, dass es allen Teilnehmern viel Freude bereitet hat sich mit anderen Fanclubs sportlich zu messen.

Durch zahlreiche freiwillige Spenden und dem Verkauf von Speis und Trank konnten wir einen ansehnlichen Betrag erzielen. Die Scheckübergabe wird, sobald ein passender Termin gefunden wurde, folgen. Dann werdet Ihr auch erfahren, wie viel Geld wir wirklich einnehmen konnten. Wir hoffen, dass wir den Kinderschutzbund in Heidelberg mit dem eingenommen Geld bei Ihren anstehenden Projekten unterstützen können.

 

Bedanken möchten wir uns nochmals bei allen Teilnehmern, die uns geholfen haben ein solches Turnier auf die Beine zu stellen. Wir hoffen dieses Turnier in den nächsten Jahren weiterhin erfolgreich ausrichten zu können.

 

Bilder des YB-Benefizturniers könnt Ihr hier anschauen.

 

Young Boyz 2007 - 28.07.2014

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Am Samstag sind am Container die neuen DinA1 Poster für 4€ erhältlich!

Die ersten Zeichen des Sicherheitspapiers?

Diese Frage stellten wir uns aufgrund der Geschehnisse vom 26.01.13 in Frankfurt am Main. Aggressive Beamte und Ganzkörperkontrollen, die in die Privatsphäre eingegriffen und welche sich dann auch noch unnötigerweise wiederholten, bestimmten unsere Auswärtsfahrt.

Nachdem man mit dem Sonderzug am Stadion in Frankfurt ankam und ein wenig Rauch sowie ein paar Bengalos zum Einsatz kamen, wirkten die Polizeikräfte dieser positiven Stimmung mit einer groben Wortwahl und mehreren Handgreiflichkeiten entgegen. So verwandelte sich die positive Stimmung in eine angespannte Gesamtsituation.
Als man sich dann nach einiger Zeit auf den Weg zum Stadion machte, wurde der ca. 400 Mann starke Mob von etwa 100-150 Polizisten eingekesselt und in Begleitschaft durch den Wald geleitet.. wobei dies heutzutage schon zum Bundesliga-Alltag gehört.

Am Eingang zum Stadiongelände des Waldstadions angekommen folgten zeitaufwändige, überaus genaue und fast schon pingelige Kontrollen. Doch damit nicht genug. Um in den Block zu gelangen musste man sich erneut lang andauernden Kontrollen unterziehen. Dabei wurden mehrere Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts zu Ganzkörperkontrollen in einen gesonderten Raum gebeten. Aufgrund der Kälte durfte man dort „netterweise“ seine Hose anbehalten. Sowohl weibliche als auch männliche Fans berichteten von einem sehr strengen Abtasten, welches auch in den Intimbereich ging. Sogar Handys wurden auf Echtheit überprüft.
Bei der Aktion handelte es sich um keine gezielten Kontrollen, von denen nur bestimmte Personen der aktiven Szenen betroffen waren. Auch normale Fans, welche ja angeblich nicht in die Zielgruppe des Sicherheitspapiers passen, mussten die Kontrollen über sich ergehen lassen. Das Sicherheitspersonal wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.

Wie auch bei der Anreise wurde bei der Abreise die nicht vorhandene Organisation der Hundertschaft überschattet von gewaltbereiten Polizisten. Vereinzelt gelangten Frankfurter Fans in unsere Reihen, welche dann auf erheblichen Widerstand unsererseits trafen. Dies war dann eine passende Gelegenheit für einige Beamte, ihren Alltagsfrust loszuwerden. So entstand in der Masse, welche immer noch von der Polizei umstellt war, Panik, da zudem aus unerklärlichen Gründen auch nur ein Zugabteil zum einsteigen genutzt werden konnte. In der Hektik und Angst gab es weitere kleinere Verletzungen.

Drohungen der Polizisten, aufgrund eines offenen Fensters Reizgas in den Zug zu sprühen, spiegelte das aggressive Verhalten wieder. Wirklich sicher konnte sich Dank der Beamten keiner fühlen. Aktionen wie diese waren unbegründet, willkürlich und blieben auf Anfrage unkommentiert.

Solche Aktionen, wie sie am Spieltag gegen Frankfurt vorgekommen sind, machen es nur deutlich, dass von Seiten der Polizei nun immer willkürlichere Aktionen im Schutze des Sicherheitspapiers abgezogen werden. Nun sollte jeder TSG-Anhänger und auch der Fanverband „Supporters Hoffenheim“ sehen, dass dieses Konzept keine Lösung ist. Man hätte sich als Verein dagegen aussprechen und ein Zeichen setzten können! Aber unsere Vereinsführung stimmte mit der Begründung „Betrifft uns sowieso nicht!“ zu und der Fanverband war damit anscheinend voll zufrieden! Oder warum sprach man sonst von „konstruktiven“ Gesprächen?


Young Boyz 2007 - 29.01.2013

In unserer neuen Rubrik "Impressionen" werden wir ab sofort immer mal wieder neue, bislang unveröffentlichte Bilder hochladen. Schaut also ab und zu vorbei!

Nein zum Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis/Fan-Kodex“


Da hat sich die DFL ja mal wieder etwas Tolles ausgedacht. Eine „Task Force“ des Deutschen Fußball Bundes hat ein Konzeptpapier erarbeitet, welches ein sicheres Stadionerlebnis ermöglichen soll. Jetzt sollte man eigentlich sagen: „Das hört sich doch gut an“. Denn wer möchte nicht gerne sicher die Bundesligaspiele besuchen? Das Maßnahmenpapier soll am 12. Dezember beschlossen und zur Saison 2013/2014 in Kraft gesetzt werden.
Die Vereine Union Berlin, Hertha BSC sowie der FC St. Pauli haben sich bereits gegen dieses Konzept ausgesprochen und werden diese Vereinbarung am besagten Datum wohl nicht unterschreiben. Auch wir von 11³ lehnen dieses Papier ab! Wir fordern auch unsere geliebte TSG Hoffenheim auf, am 12.12.2012 gegen den „Fan-Kodex“ zu stimmen! Noch ist Zeit um das Schlimmste zu verhindern! 

Warum? Was zu weit geht, geht einfach zu weit! Wiedermal wird seitens der DFL nur die Repressionskeule geschwungen, anstatt auf einen Dialog zu setzen! Sicherheit ist gut und schön, daran besteht kein Zweifel! Die Maßnahmen für diese Sicherheit, müssen aber auch vertretbar und zumutbar sein. Wir glauben nicht einmal, dass dieses Konzept überhaupt zu einem Erfolg führt. Es ist eher davon auszugehen, dass es zu einer Trotzreaktion kommen wird. Warum lässt sich die DFL nicht auf Gespräche mit Fanvertretern oder Organisationen wie Pro Fans ein? Es muss doch möglich sein Argumente auszutauschen um Gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, wenn es überhaupt eine Lösung gibt. Dort wo so viele Menschen aufeinander treffen wird sich Gewalt nie ganz vermeiden lassen, da nützen auch neue Strafen nichts. 

Die Frage ist auch wie die DFL Sicherheit definiert. Was ist eigentlich „sicher“? In unserem Dorfgeschwätz Ausgabe 12, hatten wir hierzu schon Stellung bezogen (Einleger: Ultras Feindbild der Gesellschaft). Ist ein Platzsturm aus Freude, bei dem Niemand zu Schaden gekommen ist gewalttätig? Ist ein Bundesligaspiel gefährlicher als ein Dorffestbesuch? Ist ein brennendes Bengalo gleichzusetzen mit Gewalt? Wir sagen: NEIN! Angriffe mit Pflastersteinen auf Fan Busse sind dagegen nicht tolerierbar und gehören bestraft! (Idioten gibt es leider überall). Jedoch ganz bestimmt nicht durch den DFB, in Form von zusätzlichen Kollektivstrafen für Fans (die keinerlei Schuld an diesen Vorfällen haben). Diese Straftaten werden wie jede andere, durch den deutschen Staat, verfolgt und vor einem Gericht verhandelt und bestraft. 

Die DFL war sicherlich unter Zugzwang etwas präsentieren zu müssen, da die Berichterstattung seitens der Medien über die Zwischenfälle zum Ende der Saison 2011/2012 so intensiv waren und nur aus einer Sicht gezeigt wurden! Einer deutlich überzogenen! Jemand der sich sonst nicht für Fußball interessiert, musste ja glauben, dass jedes Wochenende bei Spielen in der Fußball Bundesliga mindestens 10 Menschen sterben. 

Was besagt „Sicheres Stadionerlebnis“ jetzt eigentlich? Wir möchten auf einige Punkte eingehen um euch zu verdeutlichen, warum wir dieses so toll klingende Konzept und den Fankodex ablehnen! Den genauen Inhalt könnt ihr unter www.dropbox.com nachlesen.


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Wenn andere Maßnahmen nicht zu der Lösung der Problematik führen, sollen weitere Handlungsmöglichkeiten wie die Verbesserung der infrastrukturellen Möglichkeiten für eine angemessene Personen-Körperkontrolle in den notwendigen Stadionsektoren (z.B. Errichtung von Containern statt wie z.T. bisher Zelte) zur Verfügung stehen, um etwaige Vollkontrollen zügig und ohne unverhältnismäßigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte durchzuführen.

Vollkontrollen? Geht’s noch? Hier überschreitet der DFB ganz klar seine Kompetenzen! Auch der DFB hat sich an deutsches Recht und deutsche Gesetze zu halten. NUR DIE POLIZEI ist berechtigt diese Art von Kontrollen auszuführen! NORMALE ORDNER haben diese Befugnis definitiv nicht! Ist es das etwa Wert? Seine „Menschenwürde“ abgeben zu müssen nur um ein paar brennende Bengalen weniger im Stadion zu haben? Auf anderen Wegen wird Pyrotechnik doch ins Stadion gelangen, durch diesen Eingriff wird das Feuer nicht auf einmal aus den Stadien verschwinden.

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Sinnvoll/Empfehlung 

(individuelle Entscheidung durch Club, soll nicht verbindlicher Teil einer „Mustervereinbarung“ sein) z.B.: • Gemeinschaftliches (Club + Fanorganisation) Bekenntnis zu Stehplätzen als Teil der Fußballkultur in Deutschland. Dies ist aber kein „unveränderbarer Besitzstand“. Zum Erhalt der Stehplätze müssen auch die Fans ihren Beitrag leisten. Andauerndes Fehlverhalten von Störern/Problemfans kann dies gefährden.

Stehplätze sind mehr als nur billige Eintrittskarten! Sie wahren auch eine soziale Gerechtigkeit! Es kann sich nun mal nicht jeder einen Sitzplatz für 30 € leisten! Fußball ist Volkssport und dieser muss für alle zugänglich sein. Stehplätze stehen auch für die tolle Stimmung in unseren Stadien um die uns viele andere Länder beneiden! Eine Abschaffung dieser Plätze kann keine Option sein! Warum auch? Gewalttaten passieren selten bis gar nicht im Stadion, eher im direkten Stadionumfeld oder auf den An- und Abreisewegen. Ein Fan der steht ist deshalb doch noch lange kein potenzieller Gewalttäter.

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In Fanvereinbarung soll zudem geregelt sein, dass etwaige vorhandene Fan-Privilegien nicht länger gewährt werden, sollten Inhalte der Fanvereinbarung nicht eingehalten werden. • Sinnvoll und erforderlich ist hier eine „Selbstbindung“ der Clubs, so z.B. keine Eintrittskarten mehr an Fanclubs zu vergeben, welche nicht bereit sind, eine Fanvereinbarung mit den genannten Mindestinhalten (Gewaltfreiheit, Anerkennung Stadionordnung etc.) abzuschließen, oder welche diese Mindestinhalte nach Abschluss der Fanvereinbarung nicht beachten; oder z.B. den Fanclubs das Mitführen von „Blockfahnen“ und Bannern zu verbieten, wenn diese zur Verschleierung der Täterschaft bei Einsatz von Pyrotechnik bzw. überhaupt zur Ermöglichung von Pyrotechnik missbraucht werden.

Blockfahnen, Doppelhalter, Trommeln sind für uns keine Privilegien! Sie sind ein Teil der Fankultur und unverzichtbarer Bestandteil des Supports. Dieser Punkt ist auch nicht verhandelbar! Für das Fehlverhalten einer Einzelperson kann und darf es keine Repressionen für eine ganze Gruppe geben! Wer Straftaten ausführt (wie z. B. eine Körperverletzung) muss sich dafür verantworten, vor einem Gericht, nicht vor dem DFB! Die Strafverfolgung ist auch Sache der Polizei und nicht die des DFB!


Dieses Konzept wurde von Leuten entwickelt die keinerlei Ahnung über Ultras, Fanszenen und Fankultur haben! Wie sollen diese Personen ohne Hintergrundwissen auch in der Lage sein, eine Lösung zu finden? Mit Prävention erreicht man immer mehr als mit Repressionen! Es ist immer besser miteinander zu reden als übereinander! Den Volkssport Fußball machen auf diese Weise nicht etwa die Ultras oder einzelne Randalemacher kaputt, sondern der DFB SELBST! Man braucht doch nur nach England zu schauen, es gibt kaum bis gar keine Stimmung in den Stadien und nur besser verdienende können dort noch zum Fußball gehen. Ist es das was Ihr wollt??? Eine Schande! Die Personen die dieses Konzept entwickelt haben, sollten sich auch mal in die Lage der Betroffenen versetzen! Würden Sie selber noch zum Fußball gehen, wenn man für Verfehlungen anderer verurteilt werden kann, nur weil diese zufällig dasselbe Fanclub Hemd tragen? Würden diese Menschen SELBST gerne in einem Container stehen, in dem Sie sich komplett entkleiden sollen? Wohl eher nicht! 

Wir haben in unserem Land genügend Vorschriften und Gesetze. Da brauchen wir keine weiteren vom DFB! Gewalt ist ein Problem unserer Gesellschaft und kein spezielles Problem des Fußballs. Wir distanzieren uns ausdrücklich von Gewalt! Man muss aber auch realistisch bleiben, dort wo so viele Menschen zusammenstoßen, wird sich Gewalt nie vollkommen verhindern lassen, egal wie stark man aufpasst! Dies ist beim Fußball genauso wie in einer Kneipe, auf einem Jahrmarkt oder im ganz normalen Alltag, es kann überall etwas passieren!

Wie sagte einst Benjamin Franklin: 

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

WIR SAGEN NEIN ZUM KODEX !!!



B-Block Brigade
Crescendo Hohenlohe
Fanatics Heidelberg
Dementio Boys 

Young Boyz

Offener Brief über die Entlassung von Holger Stanislawski:


"Sehr geehrte Geschäftsführung der TSG Hoffenheim, sehr geehrter Herr Hopp,

alles hat seine Grenzen - und unsere sind endgültig erreicht!

Wir, die Fans der TSG Hoffenheim, können nicht länger mit ansehen, wie unsere geliebte TSG sich kontinuierlich dem Abgrund nähert.

Nach langer Zeit im Niemandsland und unter ständigem Sympathieverlust durch zahlreiche unqualifizierte öffentliche Darstellungen, erschien im Sommer 2011 ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont. Endlich wurde die Entscheidung getroffen, wieder zu alten, bereits so oft angekündigten, Vorgaben zurückzukehren, was in unseren Augen längst überfällig war. Hoch dotierte Verträge sollten nach und nach aufgelöst werden, man wollte wieder auf junge deutsche Talente setzen und über lange Zeit hinweg diesen Umbruch mit Hilfe von Holger Stanislawski angehen.

Stani - einer der wenigen Trainer, die mit Herzblut an so eine Sache rangehen und keine Ansprüche auf Millioneneinkäufe stellen. Stani - der nicht nur den kurzfristigen Erfolg sah, sondern langfristig etwas verändern wollte. Stani - der Einzige, der sich auch mal für UNS interessierte. Auch wenn die Saison bisher sehr durchwachsen war, auf dem Rasen oft Not gegen Elend spielte und die Unruhen im Umfeld nicht aufhören wollten, erst was nun geschah hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen.

Die Entlassung von Holger Stanislawski! In welcher realitätsfremden Welt leben Sie? Wie kann man einen kompletten Umbruch fordern, jahrelange Stammspieler abgeben (was wir hier nicht ankreiden wollen), zugleich dann am besten noch einen Internationalen Platz fordern? Wie kann man von einer jungen Mannschaft erwarten, dass sie selbstbewussten Fußball spielt, wenn ein verunsichernder Pressebericht nach dem anderen durch die Medien geht? Wie kann man ein volles Stadion erwarten, wenn es für die Fans momentan NICHTS gibt, womit Sie sich identifizieren können? Außer leeren Versprechungen und Marionettenspielen im Verein, die über die Medien auch noch ausgetragen werden, ist nichts mehr zu sehen.

Wie soll es Ihrer Meinung nach weitergehen?

Und Herr Hopp, Ihre Person und Ihre Arbeit in allen Ehren, was Sie für Hoffenheim getan haben, wird nicht vergessen. Aber es ist ein Punkt erreicht, an dem man sich fragt, ob der Verein nicht doch nur ein kleines Spielzeug ist? Können Sie abends beruhigten Gewissens einschlafen, mit dem Wissen auf der einen Seite Interviews darüber zu geben, wie sehr sie sich doch aus dem operativen Geschäft raushalten, auf der anderen Seite aber, selbst in unseren Augen, viel zu viel Einfluss darauf nehmen?

Wie heißt es doch so schön? Reden ist Silber - Schweigen ist Gold. Wir wünschen Ihnen von Herzen säckeweise Gold!

Stehen Sie "ihre Männer" und hinterfragen Sie sich selbst, sonst reiten Sie uns alle ins Verderben!

Hochachtungsvoll

11³"

Volle Unterstützung für "11³"!

 

Am 11.11.11 haben die B-Block Brigade, Crescendo Hohenlohe und Fanatics Heidelberg die Interessensgemeinschaft "11³" gegründet. Zwei Tage danach haben die Dementio Boys und wir dieser unsere volle Unterstützung zugesagt. 

 

Die Intention des Zusammenschlusses war, dass wir unsere eh schon enge Zusammenarbeit verfestigen wollen.

 

11hoch3.de

 

Young Boyz 19.11.2011

Nun haben wir uns auch eine Hompage zugelegt und sind online gegangen. Wir werden sie regelmäßig mit Bildern, Videos so wie Angebote zum Verkauf und Texten auf dem neusten Stand halten. Ein paar Bilder und Videos haben wir schon hochgestellt.

 

Young Boyz 07.09.2011